Oberrabbiner Dr. Hartwig Carlebach (1889-1967)

Oberrabbiner Dr. Hartwig Naftali Carlebach
Oberrabbiner Dr. Hartwig Carlebach (1889-1967)

Nach dem Tode von Oberrabbiner Reich wurde nach zweijähriger Vakanz des Oberrabbinates und Ausschreibung des Postens der aus Lübeck stammende Dr. Hartwig Naftali Carlebach (1889-1967) zum Badener Oberrabbiner bestellt. Seine feierliche Amtseinführung fand am 9. August 1931 statt. Ab dem Jahre 1934 bewohnt er das Haus  Helenenstrasse 6.

Carlebach, der zuvor das Rabbinat an der Synagoge in der Berliner Passauerstrasse, versehen hatte, entstammte einer etablierten deutschen Rabbinerfamilie. Sein Vater war der langjährige Lübecker Rabbiner Dr. Salomon Carlebach (1845-1919). Seine Brüder versahen die Rabbinate in Köln (Emanuel, 1874-1927), Leipzig (Ephraim, 1879-1936), Hamburg und Altona (Dr. Joseph, 1883-1942) und Halberstadt (David, 1885-1913).

Rabbi Elie Chaim Carlebach 1925-1990

Rabbi Elie Chaim Carlebach
 1925-1990

Der Ehe Dr. Hartwig Carlebachs mit der aus Basel stammenden Pauline, geb. Cohn, entstammen Cerline Shulamit (geb. 1919 - 2003) sowie die Zwillingssöhne Elie Chaim (1925-1990) und Salomon (Shlomo) (1925-1994). Rabbiner Shlomo Carlebach erlangte in der jüdischen wie auch in der nichtjüdischen Welt als singender Rabbiner Berühmtheit. Rabbiner Salomon Carlebach 1845-1919

Rabbiner Salomon Carlebach
 1845-1919

 

 


© 2003 MMag. Thomas Eliser Schärf

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