Vöslauerstrasse 31
1923
errichtete die Israelitische Kultusgemeinde Baden in diesem zuvor von ihr
erworbenen Gebäude ein rituelles Bad (Mikwah). Im Haus befanden sich
neben Wohnungen (so jener des Rabbiners und Dajans Salomon Friedmann) auch
Übernachtungsquartier für minder bemittelte Durchreisende oder
Badegäste. Die Liegenschaft wurde im Jahre 1940 zusammen mit sämtlichen
anderen Liegenschaften der Badener Kultusgemeinde von der Stadt Baden
"erworben" und bereits im Jahre 1942 an die jetzige
Besitzerfamilie weiterverkauft, weshalb eine Rückstellung nach dem Ende
des zweiten Weltkrieges unterblieben ist. |
© 2003 MMag. Thomas Eliser Schärf
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