Wohnhaus mit Privatsynagoge

Wassergasse 14

Im Hause Wassergasse 14 errichtete Leopold Herz im Jahre 1849 ein Bethaus, welches mit seinen 285 Sitzplätzen bis zum Jahre 1938 in Verwendung stand, und neben dem in der im ersten Weltkrieg eingerichteten polnischen Beth Hamidrasch in der Grabengasse 12, das zentrale Gebetsstätte für Badens Orthodoxie darstellte. Das Haus in dem zuletzt der Dajan Rabbiner Salomon Friedmann (Schwiegersohn des ersten Rabbiners Wolf Kohn) wirkte, stand von 1881 bis 1938 im Eigentum der Familie Deutsch. In der Reichskristallnacht wurde das Bethaus von Badener Bürgern zerstört, das Gebäude in weiterer Folge arisiert und nach dessen Restitution von den Erben nach Dr. Samuel Deutsch verkauft.


© 2003 MMag. Thomas Eliser Schärf

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